Es ist eine Frage der Kraft, wenn man sich selber treu bleibt... Kurt Tucholsky Kontakt Impressum

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Hinter MHR steckt ein Mann mit gestandener Lebens- und Berufserfahrung.  
Nach meiner Schulzeit habe ich einen sehr wechselvollen Weg genommen, bis ich zu meiner "Berufung" gefunden habe.  

Heute denke ich, dass es vieler Lehren bedurft hat, diesen Weg zu finden und auch Schwächen und Fehler zu erkennen. Ich habe in diesem Sinne mein Leben gelebt und gelernt, damit umzugehen.

Ich trage mein Herz nach wie vor drei Schritt vor mir her, bin in vielen Dingen nach wie vor ein wenig besessen, aber immer bemüht, mir immer selbst treu zu bleiben.

Allenfalls die Vorzeichen haben sich im Laufe der Jahre geändert: Das Herz hört mehr auf innere Werte, das Temperament geht mehr mit Verstand einher und die Einstellung zum Leben und seinen Werten hat einen Wandel erfahren.

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Wer mein "Innenleben" ein wenig kennenlernen möchte, dem seien einige Antworten auf Fragen gegeben, die einem täglich gestellt werden könnten:


WELTSICHT
Für welchen höheren Sinn lebt der Mensch?
Um SEIN Leben zu leben und das Beste daraus zu machen.
Was findest Du liebenswert an diesem Jahrhundert?
Dass es noch so jung ist.
Was würdest Du als Weltregierung sofort abschaffen?
Politiker und Krieg, wobei sich das eine mit dem anderen schon erledigt haben dürfte.
Was ist links?
In jeder denkbaren Auslegung immer eine Frage der Haltung..

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WELTREISE
Welches ist Dein liebster Platz auf der Welt?
Ein Plätzchen im Grünen. Und zuweilen auch das häusliche Büro am PC.
Mit welchen Begriffen charakterisierst Du Deutschland?
Wechselvolle Geschichte mit vielen Persönlichkeiten, reiche Kultur und herrliche Natur, unübertroffene Bürokratie und politische Arroganz
Was ist für Dich Heimat?
Dort, wo meine Liebste ist und mit mir lacht, streitet und weint.
Welches ist das Ziel Deiner Traumreise?
Einmal um die ganze Welt...und wieder nach Hause.

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WELTSCHMERZ
Wovor hast Du Angst?
Vor Krieg, Dummheit...und dem Zahnarzt.
Wann hast Du zuletzt geweint?
Wenn ich allein im Auto Lieder singe, zu denen ich eine starke innere Beziehung habe. Und wenn ich an Menschen denke, die mir sehr nahe stehen.
Was traust Du der Menschheit nicht mehr zu?
Toleranz zu üben, obwohl das immer wieder auf Papier manifestiert wird.
Was empfindest Du als Verrat?
Heuchelei, Hinterlist und Unehrlichkeit.

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WELTKUNST
Welcher literarische Held steht Dir am nächsten?
Daniel Druskat von Helmut Sakowski und andere Helden, die eigentlich gar keine sind und damit schon wieder sympathisch werden. Und, weil ich Züge von mir in und an ihm erkenne.
Welches Kunstwerk hast Du nie verstanden?
Manche Partei- und Wahlprogramme aller Couleur, die weder etwas mit Kunst noch mit Können zu tun haben.
Wie beschreibst Du Lebenskünstler?
Da braucht man nur meine Lebensbeichte zu lesen, die ich vielleicht einmal schreiben werde...
Welche Kunst würdest Du gern beherrschen?
Trompete und Klavier spielen können - wegen dem irren Sound und der bekannten Wirkung auf das weibliche Geschlecht...

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WELTWUNDER
Worüber wunderst Du Dich?
Über fast gar nichts mehr. Manchmal über die Einfälle (m)einer Frau.
Was müsste unbedingt erfunden werden?
Vielleicht ein Verfahren, das alle Menschen untereinander wirklich gleich macht.
Was ist an Dir bewundernswert?
Mein Geduld bei sonntäglichen Abpellen des Frühstückseies.
Apropos Wunder: Was ist ein wunder Punkt an Dir?
Meine Ungeduld in allen anderen Situationen. Und oft auch meine mangelnde Toleranz in den kleinen Dingen des Lebens.

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WELTBÜRGER
Welchen Zeitgenossen würdest Du für seine Verdienste um die Menschheit auszeichnen?
Vor allem meine Mutter, weil sie in unendlicher Güte und mit Gottvertrauen alt geworden ist und die Familie zusammen gehalten hat. Aber auch Goethe, weil er beweist, dass der Mensch eben nur ein Mensch und kein Übermensch ist und weil er ein wenig Kultur unter die Menschheit gebracht hat. Und meinen Vater, weil er in allen Lebensabschnitten, mit wechselndem Erfolg, stets gekämpft hat.
Findest Du Marx überholt?
Nein, wer will oder kann den schon überholen? Die Idee ist nach wie vor genial, der Versuch leider kläglich gescheitert.
Bist Du für Geburtenkontrolle?
Nein, für Kontrolle nicht. Aber für die Selbstbestimmung vor allem der Mütter bzw. Eltern, Kinder zu bekommen.
Mit welcher Persönlichkeit der Geschichte würdest Du gern in Briefwechsel treten?
Mit Ernst Thälmann und Kurt Tucholsky, um zu erfahren, warum der eine so viel und der andere keine Kraft mehr für das Leben gehabt hat.

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Zugabe gefällig: Ich will Zitate von Personen nennen, die mir gedanklich (vielleicht auch hier und da charakterlich) nahe stehen. Das möge ein wenig von meinem "Lebensbild" verraten:

Ernst Thälmann: "Die Liebe ist so viel wie Güte, ist so viel wie ein Licht, das dem Menschen von innen leuchtet und ihm unversiegbare Wärme spendet."
Kurt Tucholsky: "Es ist eine Frage der Kraft, wenn man sich selber treu bleibt..."
Harald Juhnke: "Barfuß oder Lackschuh, alles oder nichts!" oder "...Ein Buch zu schreiben brauch´ ich nicht, mir steht mein Leben im Gesicht!"
Otto von Bismarck: "Verfallt nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln."
Konrad Adenauer: "Nehmt die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht."
Gregor Gysi: "Getraut Euch ruhig - sieht ja keiner..."
Hans Albers: "Hoppla, jetzt komm ich!" oder "Nur Lumpen sind bescheiden."
Peter Alexander: "Zuschau´n kann i net..."

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