<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544</id><updated>2010-04-12T08:25:45.092+02:00</updated><title type='text'>aJourBlog</title><subtitle type='html'>Notizen über meine Ausflüge ins Internet, Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Berufsleben und natürlich Tipps und internette Tricks für die Besucher meiner Website.</subtitle><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/atom.xml'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>140</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-8578942075284565322</id><published>2010-04-12T07:15:00.008+02:00</published><updated>2010-04-12T08:25:45.101+02:00</updated><title type='text'>O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen...</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ettersberg-778471.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 239px;" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ettersberg-778458.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal bewusst habe ich das &lt;a href="http://claude.torres1.perso.sfr.fr/GhettosCamps/Camps/LeopoldiBuchenwaldLied.html" target="_blank"&gt;Buchenwald-Lied&lt;/a&gt; im Frühjahr 1980 gehört und erlebt. Vor dem monumentalen Glockenturm der KZ-Gedenkstätte auf dem Ettersberg bei Weimar erschienen forschen Schritts, in Reih und Glied, ehemalige Häftlinge des Lagers - ihr Lied singend. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=803pQk34UC4"  target="_blank"&gt;Dieser Gesang&lt;/a&gt; hat seinerzeit ein Gefühl in mir erzeugt, das meinen weiteren Weg geprägt hat. Dabei war mir Buchenwald gar nicht so neu. Ich hatte in den vergangenen Jahren schön gelegentlich für die damalige Nationale Mahn- und Gedenkstätte (NMG) geforscht, ein Praktikum im dortigen Archiv absolviert und auch eine Biografie über Richard Großkopf, dem Leiter der Spionageabwehr in der illegalen Häftslingsorganisation des KZ Buchenwald, geschrieben. Trotzdem war es besonders dieses Lied, das mich über all die Jahre begleitet und mich ab und an nach Buchenwald zurückgezogen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich wieder auf dem &lt;a href="http://www.buchenwald.de/"&gt;Ettersberg&lt;/a&gt;. 65 Jahre nach der Selbstbefreiuung der Häftlinge aus der Knechtschaft der SS-Schergen und dem Einzug der Alliierten Truppen. Es herrschte "Buchenwald-Wetter", wie viele Anwesende meinten. Der Himmel war wolkenverhangen, der Blick vom Ettersberg nach Weimar war von leichtem Nebel getrübt, ab und an huschte Nieselregen über den ehemaligen Appellplatz. Ich habe am Treffen der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora (LAG) teilgenommen und nach fast 20 Jahren gute Bekannte und Freunde aus meiner Weimarer Zeit wiedergesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klaus Trostorff, ehemaliger Direktor der NMG, war nicht dabei. Dem fast 90-Jährigen geht es offensichtlich gesundheitlich schlecht. Ottomar Rothmann aber, sein langjähriger Stellvertreter, ließ es sich trotz seines Alters nicht nehmen, den Feierlichkeiten beizuwohnen. Er hatte den gleichen, wachen Blick, den ich von ihm kannte. Er sei sich selbst treu geblieben, meinte mein Weimarer Freund Richard Häßler, und er habe durchaus auch einen Prozess des Umdenkens durchlaufen. Geblieben ist seine konsequente antifaschistische Grundhaltung, die nicht erst mit dem Schwur von Buchenwald im Jahr 1945 begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe, seit fünf Uhr auf den Beinen und im Auto, die lange Heimreise nach Mecklenburg mit vielen Eindrücken angetreten. Immer wieder war es dieses Lied, das mir nicht aus dem Sinn ging und das ich nahezu inbrünstig mitgesungen habe. In einer Strophe des Liedes heißt es: "...Denn wir tragen den Willen zum Leben im Blut. Und im Herzen, im Herzen den Glauben..." Einen solchen unverrückbaren Lebenswillen hatte auch mein Vater. Der wäre heute 86 Jahre alt geworden. Ich würde viel dafür geben, noch einmal zehn Minuten mit ihm reden zu können. Denn eben das haben wir über 50 Jahre lang versäumt. Vielleicht würde ich dann auch über dieses Lied mit ihm reden. Ich bin mir sicher, er würde meine Hand nehmen und sagen: "Mach' weiter so, mein Jung..."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-8578942075284565322?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/8578942075284565322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=8578942075284565322&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8578942075284565322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8578942075284565322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2010/04/o-buchenwald-ich-kann-dich-nicht.html' title='O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-8715407947127887468</id><published>2009-12-12T18:17:00.010+01:00</published><updated>2009-12-14T15:58:57.406+01:00</updated><title type='text'>Vom Sinn der Einsamkeit</title><content type='html'>In der Internet-Community &lt;a href="http://www.xing.com"&gt;XING&lt;/a&gt; schrieb kürzlich ein Kontakt von mir: "Einsamkeit genießt sich am besten zu zweit...". So richtig habe ich darüber nicht gleich nachgedacht. Ganz aber hat mich dieser Spruch nicht losgelassen. Alleinsein oder Einsamkeit kenne ich nur zu gut. Es ist ein Gefühl, ein Lebensumstand, das/den man eigentlich nicht wahrhaben möchte. Was man dagegen tun kann, ist vielfältig: Sich über seine Lebensansprüche klar werden und Veränderungen herbeiführen, sich zurückziehen, sich aufzugeben... Letzteres jedenfalls kam und kommt für mich, unter den "normalen" Umständen des Leben nicht in Frage. Aber man(n) sucht durchaus auch in solchen Phasen eine Zweisamkeit. Freilich eine der besonderen, aber vielleicht gerade einfachen, Art. Mich hat es jetzt wieder zum Lesen gezogen. In meinen Kindheits- und Jugendjahren habe ich alles gelesen, was mir in die Hände kam. Ich habe jeden Groschen in Bücher investiert, die auch mein "Bild" geprägt haben. Von der Welt, vom Leben und von der Liebe. Ich habe die "alten Franzosen" ebenso gelesen wie die DDR-Gegenwartsliteratur, war (und bin) von Daniel Druskat ebenso beeindruckt, wie von der "Suche nach Gatt" und der "Zeit der Störche". Dann kam eine lange Zeit lesender Bedeutungslosigkeit, weil ich plötzlich keine Beziehung mehr zu den Themen hatte, die man heutzutage "in" nennt. Zeitungen und Internet wurden zum "literarischen Ersatz". Nun habe ich wieder zum Buch gefunden. Nicht ganz freiwillig, aber mit wachsender Begeisterung. Ich lese (wieder) Bücher, die mir nahe stehen, erfahre, wie Erwin Geschonneck seine unruhigen Jahre hatte, weiß nun, warum Inge Keller auf die Kraft ihrer Stimme vertraut, und warum Rolf Hoppe (dem Himmel sei Dank) kein "guter Faschist" geworden ist. Ich habe wieder Freude am Lesen... Das verdanke ich einer hoffentlich temporären Einsamkeit. Das Buch ist Partnerin geworden, die es auch bleiben soll. Nur eines fehlt mir: Ein Buch ersetzt weder glänzende Augen und eine warme Stimme noch die Herzlichkeit und Nähe, die das Leben und die Liebe ausmacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-8715407947127887468?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/8715407947127887468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=8715407947127887468&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8715407947127887468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8715407947127887468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2009/12/von-sinn-der-einsamkeit.html' title='Vom Sinn der Einsamkeit'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-1015403845016138034</id><published>2009-09-27T12:33:00.003+02:00</published><updated>2009-09-27T13:14:13.409+02:00</updated><title type='text'>Über Fehler und andere Sünden</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Der tägliche Blick ins Internet birgt tausend Überraschungen. Auf was für Ideen manche da kommen. Zum einen schüttelt man(n) verständnislos den Kopf. Zum anderen denkt man(n): Genial. Warum bin ich nicht auch darauf gekommen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was man dabei aber alles falsch machen kann, bedenken, bei allem Verständnis für eine Idee und die damit verbundene Euphorie, die wenigstens. Was auch erklärt, dass viele dieser Mini-StartUps, wie man es neudeutsch nennt, oft sehr schnell das Zeitliche segnen. Manchmal ein Segen, manchmal auch bedauerlich. &lt;a href="http://martinsinner.com"&gt;Martin Sinner&lt;/a&gt; hat die &lt;a href="http://martinsinner.com/332-10-fehler-bei-technologie-startup-finanzierungen/"&gt;10 größten Fehler&lt;/a&gt; bei StarUp-Finanzierungen auf den Punkt gebracht. es lohnt sich, da einmal hineinzuschauen. Der Mann muss es schließlich wissen, ist er doch seit langer Zeit erfolgreich im Geschäft, z.B. mit seinem &lt;a href="http://www.idealo.de"&gt;Internet-Portal Idealo&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade in meiner Branche sprießen die internetten Ideen in besonderem Maße. Da hat einer eine Geschäftsidee, zimmert sich eine mehr oder weniger gefällige Website mit einem oft unsinnigem Domain-Namen (hoch leben die Anglizismen) und will (erst dann) Mitstreiter gewinnen. Die sucht er oft in Job-Börsen, die sich Professionalität auf die Fahnen geschrieben haben, aber eben diese vermissen lassen. Beispiele dafür nenne ich nicht. Wer meínen Blog kennt, weiß, wovon ich rede. Wer nicht, möge sich etwas Mühe machen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr noch: Wer soll Lust bekommen, an einem Internet-Projekt z.B. redaktionell teilzunehmen, wenn ihm nicht einmal die Namen der dort handelnden Personen offeriert werden, wenn das Impressum  nach dem Schema "Max Mustermann" geschrieben ist und Fotos veröffentlicht werden, bei denen die Herkunft (Stichwort: Urheberrecht) zumindest im Unklaren gelassen wird? Wenn dann noch bei freundlichem Hinweis eine recht unfreundliche E-Mail zurück kommt, dann ist das Maß engültig voll. Hände weg, von solchen Angeboten. Macht euch lieber selbst Gedanken, wagt einen Blick ins Internet, einen in kluge Bücher und mindestens zwei ins Leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-1015403845016138034?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/1015403845016138034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=1015403845016138034&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1015403845016138034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1015403845016138034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2009/09/uber-fehler-und-andere-sunden.html' title='Über Fehler und andere Sünden'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-2011594463071427878</id><published>2008-12-27T11:35:00.010+01:00</published><updated>2009-01-11T13:12:50.197+01:00</updated><title type='text'>Es war ein gutes Jahr, oder: Sachsen, wie es trinkt und is(s)t...</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ke-sachsen-750124.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 283px; height: 199px;" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ke-sachsen-750121.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war ein gutes Jahr. Privat und beruflich. Es war ein Jahr wie jedes Jahr. Es hatte Höhen und Tiefen. Vor allem war es ein Jahr der Erlebnisse und Erkenntnisse. Vieles davon waren Dinge, die sich einmal mehr bestätigten. Nämlich, sich selbst treu zu bleiben, zu seinen Fehlern zu stehen und mit ihnen umzugehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu meinen "Höhepunkten" des Jahres zählte kurz vor Weihnachten noch das Erscheinen (m)eines Bildbandes, den ich den Sachsen gewidmet habe. Sie wissen schon, das ist das kleine, zänkische Bergvolk, wie es im Rest der deutschen Lande genannt wird. Das Buch erzählt in Wort und Bild vom Essen &amp; Trinken von der Oberlausitz über das Elbsandsteingebirge und das Ergebirge bis in Vogtland. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es erzählt auch von Land &amp; Leuten. Von eben denen habe ich auf meiner Tour durch meine ehemalige Heimat viele kennengelernt. Dazu muss man wissen: Ich bin im Erzgebirge geboren und aufgewachsen, lebe jetzt in Mecklenburg - einem Land, dem  meiner Liebe gehört und in dem sie wohnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine "Kulinarische Entdeckungsreise" führte mich in bisher nicht bekannte Winkel einer Region, die ich bisher wie meine Westentasche zu kennen glaubte. Weit gefehlt. Ich habe ein ganz neues Land Sachsen kennen und sehen gelernt. Vor allem die "handelnden Personen" haben mich fasziniert. Ich hatte Kontakt zu einer breit gefächerten Palette an Charakteren: Bodenständigen, Enthusiasten, Zugereisten, Freundlichen, Arroganten, Überheblichen, Liebenswerten, Träumern, Spinnern, Visionären - die Liste der Beschreibungen wäre in langer Folge fortzusetzen und auch in beliebiger Weise zu kombinieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht alles, was in dem Buch steht, hätte ich ohne die zweifelsohne notwendigen Vorgaben (m)eines Verlags in eben dieser Weise geschrieben. Dazu bin ich viel zu sehr ein Individualist mit ganz eigener Sprache. Aber ich meine, es ist ein gutes Produkt entstanden, das den Sachsen alle Ehre macht. Denn sie sind nicht nur schlagfertig und verblüffend wortschöpferisch gewandt - sie sind im besten Sinne des Wortes ein Volk mit Kreativität und großem Engagement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne sage ich: "Danke, Sachsen..." Sage Dank vor allem meiner Büroleiterin in Sachsen, Regina Grau, die mit viel Gelassenheit, aber durchaus auch sächsisch-charmantem Temperament, meine Besessenheit für diese Projekt ertragen und erst möglich gemacht hat. Sage Dank denjenigen, die ich guter Erinnerung behalten und bei denen ich gern wieder einkehren werde. Sage Dank auch dem Verlag, der diesen Band ermöglichte, wenn auch nicht alle Blütenträume reifen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer schließlich erfahren möchte, wie Sachsen trinkt und is(s)t, der möge in diesen Bildband schauen und dieses Land "genießen". Ich lade Sie zu einer "Kulinarischen Entdeckungsreise" ein, die alle Sinne ansprechen und Sie in vielfältiger Weise "verführen" wird. Wer Interesse daran hat: Das hochwertige Buch hat 272 Seiten und ist reich bebildert. Eine &lt;a href="mailto:ke-sachsen@ragwitz.de"&gt;E-Mail&lt;/a&gt; an mich genügt, und ich sorge dafür, dass Sie Post mit eben diesem Bildband erhalten. Und: Weitersagen ist natürlich erwünscht. Eine Reise nach Sachsen ebenso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so: Es ist versprochen, dass diese Entdeckungsreise nicht die einzige in den neuen Bundesländern bleiben wird. Ich plane zwischen Fichtelberg und Kap Arkona ähnliche Projekte mit erweitertem Konzept. Das sind doch gute Aussichten, oder?!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-2011594463071427878?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/2011594463071427878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=2011594463071427878&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/2011594463071427878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/2011594463071427878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2008/12/es-war-ein-gutes-jahr-oder-sachsen-wie.html' title='Es war ein gutes Jahr, oder: Sachsen, wie es trinkt und is(s)t...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-4955594193644760315</id><published>2008-06-07T19:28:00.005+02:00</published><updated>2008-06-07T20:33:41.957+02:00</updated><title type='text'>Deutschland, ein Sommermärchen...</title><content type='html'>Glaubt man den Gazetten aller Couleur, ist es wieder so weit: Deutschland steht ein Sommermärchen bevor. Soll auch heißen, die Jungs um Bundes-Jogi schicken sich an, den europäischen Fußball-Olymp zu erklimmen. Allerorts künden bereits fahnengeschmückte Autos von dem bevorstehenden Spektakel. Ab und an getraut sich sogar einer, schon vorab laut zu hupen oder wie üblich das Bum-Bum-Bum der dröhnenden Bässe in den bereits sommerlich warmen Spätfrühlingshimmel zu schmettern. Deutschland ist also im Aufbruch, und jeder soll es merken. Jubelt sich ja auch so schön und lenkt von eigentlich "niederen" Problemen des Landes ab. Was schert es des Volkes Seele, wenn statt der Bundeskanzlerin für ein paar Wochen einmal König Fußball regiert?! Immerhin: Die PR-Maschinerie rotiert und (fast) alles, was man sich für sein gutes Geld kaufen kann, dreht sich um das runde Leder. Schwarz-Rot-Gold hat Konjunktur, und alles ist bestrebt, diese Jogi-Manie auch in blanke Taler umzumünzen. Muss man ja auch. Schließlich haben Schweini, Poldi, Ballack und Co. sich monatelang im Schweiße ihres Angesichts auf die EM vorbereitet, um sich ihr kärgliches Vereins-Salär ein wenig aufzubessern. Vor allem hat sich natürlich auch unser aller Jogi Löw echt eine "Platte" gemacht, in welchem "Kleid" sie, pardon, natürlich er, zu den Spielen in den Alpenrepubliken "auflaufen" wird und welche O-Töne am besten dazu passen. Da gibt's kein Sparen: Man(n) ist schließlich wer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genug gemeckert: Freilich sollen die 23 tapferen Recken Deutschlands Ehre auf dem Spielfeld verteidigen und vor allem guten Fußball zeigen. Egal, wie weit sie kommen, es wird immer welche geben, die sich das eine oder andere schön reden. Politiker, Sportfunktionäre, Fußball-Experten und solche, die sich dafür halten - egal. Um auf das Sommermärchen zurückzukommen: Heine schrieb im "Wintermärchen" sinngemäß: "Die deutsche Gans, lieb Mütterlein, ist gut... jedoch die Franzosen, haben bessere Saucen...". Kann also auch gut angehen, dass die Italiener zur deutschen Fußball-Pizza die besseren Gewürze aufbieten, die Tschechen zur Kalbshax'n das bessere Fußball-Bier oder die Franzosen tatsächlich den besseren Fußball-Wein kredenzen. Deshalb wäre es doch immerhin ehrenhaft, wenn Deutschland im Spiel um Platz 3 und beim (Rück-) Stand von 0:2 noch einen fulminanten Ausgleich und im Elfmeterschießen einen respektablen 4. Platz belegt. Dann sind wir doch wer in  Europa. Und das Sommermärchen endet in einem lange nicht endenden Sommerloch, über das es sich trefflich parlieren lässt. Was scheren einen da Hartz IV, Milchproteste oder gar das Tief der SPD?! Lachen bis die nächste Steuererhöhung kommt - das ist die Devise.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-4955594193644760315?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/4955594193644760315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=4955594193644760315&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/4955594193644760315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/4955594193644760315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2008/06/deutschland-ein-sommermrchen.html' title='Deutschland, ein Sommermärchen...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-8011537379519333317</id><published>2008-05-12T11:54:00.005+02:00</published><updated>2008-05-12T20:29:17.027+02:00</updated><title type='text'>Von der Qual der Wahl</title><content type='html'>In den kommenden Tagen finden im Landkreis Ludwigslust wieder einmal Wahlen statt. Ein neuer Landrat und Bürgermeister von Städten sollen gewählt werden. Bleibt wie immer die Frage nach der "Qual der Wahl". Im Landkreis tritt ein engagierter und durchaus auch sympathischer SPD-Landrat gegen eine ambitionierte, aber letztlich unerfahrene und eher blasse CDU-Mitbewerberin an. Da fällt die Wahl eigentlich nicht schwer, wenn man auf Zukunftsfähigkeit setzt.&lt;br /&gt;Anders ist es in den Städten. Da ringen bis zu fünf Bewerber aller politischen Couleur um die Gunst der Wählerschaft. Ich meine, diese Auswahl steht den Kommunen nicht schlecht zu Gesicht. Beweist es doch zumindest das Engagement dieser Bürger für ihre Stadt und den Willen, aktiv mitzugestalten. Eine ganz andere Sache ist dabei die Fähigkeit der einzelnen Bewerber, Kommnualpolitik auch tatsächlich gestalten zu können. Denn um Eitelkeiten zu befriedigen, ist eine solche Kandidatur wohl zu wichtig.&lt;br /&gt;Solche Gedanken kommen einem schon auf, wenn sich eine Notarin im stolzen Alter von deutlich in den Ü50 (nichts gegen die so genannten Best Agers) erstmals um eine solche Position bewirbt. Nicht viel anders ist es bei solchen Amtsinhabern, die sich nur mit dem vermeintlichen Lorbeer wieder bewerben, nichts falsch gemacht zu haben. Kann man(n)/frau ja auch schlecht, wenn außer Repräsentationsauftritten nicht viel über die eigene Bühne gegangen ist. Kein Wunder, dass die Mitbewerber zu Recht sagen, dass man so lediglich verwaltet, aber nicht gestaltet.&lt;br /&gt;Was also tun zur Wahl? Die &lt;a href="http://www.politik-poker.de/der-traum-von-der-regierung-der-faehigsten-koepfe.php"&gt;"Regierung der fähigsten Köpfe"&lt;/a&gt; wird es wohl auf absehbare Zeit nicht geben. Weil: Jede Partei ist sich offensichtlich selbst die näheste. Bleibt also nichts anderes übrig, als seinem gesunden Menschenverstand zu vertrauen, oder die Partei seines Herzens zu wählen. Ich werde kommenden Sonntag nur ersteres tun, denn zu letzterem habe ich keine Gelegenheit. Was nicht heißt, dass die Kandidaten der Partei meines Herzens unbedingt die meiner Wahl sind. Trotzdem oder gerade deshalb freue ich mich schon auf die Bundestagswahl 2009. Dann gilt nämlich wieder: Geht wählen. Getraut euch ruhig. Sieht doch (vermutlich) keiner...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-8011537379519333317?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/8011537379519333317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=8011537379519333317&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8011537379519333317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/8011537379519333317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2008/05/von-der-qual-der-wahl.html' title='Von der Qual der Wahl'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-1938535668628700439</id><published>2007-08-26T11:57:00.001+02:00</published><updated>2008-02-16T13:01:46.477+01:00</updated><title type='text'>Er hat SEIN Leben gelebt...</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/vater-711383.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/vater-711381.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Er war nach außen nie das, was das klassische Film-Klischee oft vorgaukelt: Bester Freund, Kumpel, Vertrauter. Um so faszinierender die wenigen Augenblicke, in denen ich Vertrautheit ohne Worte gespürt habe. Einfach nur so: Mit einem Augen-Blick, einer Geste. Er war ein Mann der Gegensätze wie kein anderer, hat polarisiert und verbunden. Seine größte Schwäche und Stärke war es, sein Leben mit der ihm eigenen Art gelebt zu haben. Mit einer Besessenheit und Kraft, die auch oft von Irrtümern, Fehlverhalten und Schwäche geprägt waren. Und auch in dieser Beziehung entdecke ich Parallelen zu meinem eigenen Leben und Empfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war ein Mann, der verletzt hat und sehr verletzlich war. Sein Wesen war spontan und oft mit dem Anschein von Unbedachtsein versehen. Ich bin mir sicher, er hat das auch gespürt, war aber meist unfähig, das sofort zu ändern oder Fehler einzugestehen. Sein Leben war geprägt von der Unbeugsamkeit seiner Ansichten, leise Töne gehörten nicht oder viel zu wenig zu seinem menschlichen Repertoire. Er hat in diesem Sinne ein Bild in mir geprägt, das ich nicht oder viel zu wenig in ein eigenes, besseres Bild umsetzen konnte. Er hat Schuld an vielen Narben auf meiner Seele. Eine Schuld, die ich ihm längst verziehen habe, aber nie vergessen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war ein Mann, der mit seiner Lebenslust begeistert und mitgerissen hat und einer, der mit eben dieser Lust viel zerstört hat. Sein Lachen und seine braunen Augen haben fasziniert und mitunter auch Entsetzen und seelische Zerstörung ausgelöst. Sein Humor hatte oft eine so bezaubernde Art, wie im Gegensatz dazu sein Zorn niederschmetternd war. Er war ein weltoffener, kluger Mann. Es gehörte zu seinen charakterlichen Eigenheiten, dass er daraus nicht mehr gemacht hat, sondern immer nur im besten Sinne des Wortes ein Arbeiter geblieben ist. Ich meine, es war auch besser so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er ist sich, wohl auch in dem Bewusstsein eigener Fehlbarkeit, aber auch Kraft, immer treu geblieben. Ich bin mir sicher, er hat mit seinem Schwächen und Fehlern gehadert, wohl wissend, dass er nicht anders konnte als so zu handeln, wie er es nun einmal getan hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geblieben ist die Erinnerung an einer starken, schwachen Mann, der in und mit seinen Gegensätzen lebte. Im Alter hat er eine ganz besondere Art Weisheit und innere Zuwendung praktiziert. Späte Wiedergutmachung, oder Einsicht? Egal, es gehört zu ihm wie über 80 Jahre wechselvolles, bewegtes Leben. Er hat SEIN Leben gelebt. Ich werde in seinem Sinne weiterleben: Seine Schwächen respektierend, seine Fehler beachtend, seine Leistungen ehrend und die liebevollen Seiten seines Wesens bewahrend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Vater, Heinz Ragwitz, ist am 20. August 2007 gegen 21.45 Uhr verstorben.&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-1938535668628700439?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/1938535668628700439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=1938535668628700439&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1938535668628700439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1938535668628700439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/08/er-hat-sein-leben-gelebt.html' title='Er hat SEIN Leben gelebt...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-2995239882296529301</id><published>2007-08-09T15:39:00.000+02:00</published><updated>2007-08-10T11:30:30.326+02:00</updated><title type='text'>Mut zur Brücke: Von Hufeisen und anderen Nasen</title><content type='html'>Wer einmal herzhaft lachen will, muss den Sachsen nicht nur auf's Maul schauen, sondern einfach mal nach Dresden fahren und sich in Sachen Brückenbau schlau machen. Nur, dass keine Missverständnisse aufkommen: Die sächsische Mundart ist das kleinere Übel in der Metropole an der Elbe und hat durchaus ihre Berechtigung und ihren Charme. Und nicht zu vergessen, erst aus dem Sächsischen stammt schließlich die "wahre deutsche Sprache". Aber das hier auszubreiten, führte zu weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Brückenbau haben die Sachsen aber offensichtlich wenig Ahnung. In welcher Richtung man darüber auch polemisieren möchte. Die sächsische Provinzposse um die geplante Elbschlösschenbrücke in Dresden jedenfalls lässt mittlerweile ganz Deutschland lachen. Erst erhitzten sich die Gemüter um das Was und Wie einer Elbquerung. Dann stritten sie um Sinn und Form einer derselben, weil die UNESCO ein Auge darauf geworfen und die Form verworfen hatte. Also musste die Demokratie und ein Bürgerentscheid her. Bei dem haben sich die Dresdner offensichtlich pro Brücke entschieden, was den Freistaat offensichtlich freute, der den Bau durchsetzen will. Dann aber ging der Streit in den Gerichtssälen weiter. Ergebnis: Die Brücke muss gebaut werden. Ist ja auch irgendwie logisch. Baubeginn sollte Mitte August sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits aller Diskussion über Sinn und Unsinn der Form einer Brücke über die Elbe haben einige pfiffigen Sachsen nun in allerletzter Minute noch einen (vorläufigen) Rettungsanker für den Stopp der Brücke gefunden. Herhalten musste dafür die kleine Hufeisennase. Nein, das ist kein besoffener Sachse, sondern eine seltene Fledermausart. Zu deren Schutz darf, so die Dresdner Verwaltungsrichter, "de Brügge" erst einmal nicht gebaut werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wetten, dass die trotzdem kommt?! Egal, ob mit oder ohne Bogen und in welcher Form auch immer. Außerdem wird es sein wie immer: Die Zeche wird er Steuerzahler begleichen. Auf die paar Millionen Euro Prozesskosten kommt es doch wohl in deutschen Landen nicht an. Die Liste der prominenten Beispiele von Dresden bis Schwerin (vergleichbares Beispiel: A 14) ist lang. Ich würde jetzt zur Sicherheit noch dafür plädieren, den Bürgerentscheid einmal unter die Lupe zu nehmen und festzustellen, wie viel daran beteiligte Bürger tatsächlich aus Dresden stammen und nicht aus Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Aber die würde ich eher zu den Brückengegnern zählen. Trotzdem könnte man damit vielleicht sogar den souveränen Bürgerentscheid noch noch ad absurdum führen. Das wäre eine Gaudi ganz nach sächsischer Art. Ist aber auch nicht richtig, denn das Wort Gaudi kommt aus ganz anderen Landen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Die Sachsen an der Elbe bei Dresden werden noch manchen Strauß ausfechten, um Tintorettos Blick auf Dresden zu bewahren. Ich befürchte nur, sie kneifen sich damit, Verzeihung, selbst in den "Arsch" und verschlafen im einstigen "Tal der Ahnungslosen" den Zug der Zeit. Wenn dann mal wieder einer vom Schlage Friedrich August III. kommt und meint: "Macht doch eiern Dregg alleene", müssen sie sich nicht wundern und können wegen Staus am "Blauen Wunder" über die Elbe schwimmen um auszuwandern. Muss ja kein König sein, der das sagt. Aber die heißen heute bekanntlich Investoren...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-2995239882296529301?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/2995239882296529301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=2995239882296529301&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/2995239882296529301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/2995239882296529301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/08/mut-zur-brcke-von-hufeisen-und-anderen.html' title='Mut zur Brücke: Von Hufeisen und anderen Nasen'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-3352356551899904737</id><published>2007-08-05T11:03:00.000+02:00</published><updated>2007-08-05T12:37:22.166+02:00</updated><title type='text'>Bleibe im Land und nähre dich redlich</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/braten-760076.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/braten-760073.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich denke heute noch oft daran, dass ich in meiner Kindheit und Jugend Tage oft und gern bei meinen Großeltern war. Meine Großmutter Martha war eine lebensfrohe und feinsinnige Frau, die mir den Blick für das literarisch-sinnliche schärfte. Mein Großvater Max Lukas war ein eher introvertierter Mann mit einer ganz besonderen Gabe für das Verstehen ohne viele Worte. So erinnere ich mich, dass meine Großmutter beim Kochen besonders sorgfältig mit jedem Gramm "guter Butter" umging, wie sie das nannte. Ich glaube, das und andere Kleinigkeiten haben mein ausgeprägtes Gefühl für kulinarische Bodenständigkeit geprägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe heute oft ebenso Ungläubigkeit wie Unverständnis, wenn ich im Haushalt ziemlich streng darauf bedacht bin, dass möglichst alles aus der Region kommt, womit man(n) kocht und was auf den Tisch kommt. Ich meine, dafür gibt es gute Gründe. Man stärkt die (Land-) Wirtschaft einer Region und man entwickelt ein Gefühl von Heimat, das einem buchstäbliche auf der Zunge zergeht. Und es dient natürlich auch der Umwelt, wenn die Butter nicht erst aus Irland eingeflogen, die Schweine vom Saarland nach Mecklenburg oder die Hühner von eben dort nach Bayern gekarrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir schmeckt in diesem Sinne immer das vorzüglich, was eine Region im besten Sinne des Wortes zu bieten hat. Ich esse also etwa in Italien bevorzugt Pasta, in Österreich Knödel in tausend Variationen, in Ungarn feuriges Gulasch und in Masuren, wo ich besonders gern hinfahre, traditionelle ländlich-rustikale Küche und Nationalgerichte wie Bigos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Frage nach dem Wie ist schnell beantwortet, wenn ich mir solche internationale Gerichte in der eigenen Küche zubereiten will. Dann kaufe ich beim Händler um die Ecke Teigwaren aus Waren ein, suche mir zielgerichtet Sahna zum Braten und Hansano-Butter zum Verfeinern aus, schaue darauf, wo der Schinken herkommt und überlege, ob ein trockener Wein von der Saale-Unstrut oder dem Lößnitzgrund besser zu meinem Wunschgericht passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Kartoffeln stammen wie selbstverständlich von "Bur Hann", das Gemüse vom Wochenmarkt gleich vor der Haustür und das Fleisch von den Ludwigsluster Fleischwaren, die von den Landwirten der Region beliefert werden. Wenn es das an einer Stelle einmal nicht gibt, gönne ich mir den zeitlichen Luxus, es anderswo zu erweben. Selbst wenn die Klöße einmal besonders schnell gehen müssen, sind in Hagenow veredelte Kartoffelprodukte erste Wahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was uns das alles sagt? Ganz einfach: Ich bleibe im Land und nähre mich redlich. Und anderswo denke ich eben, dass ich auch dort zumindest zeitlich begrenzt zu Hause bin...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-3352356551899904737?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/3352356551899904737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=3352356551899904737&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3352356551899904737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3352356551899904737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/08/bleibe-im-land-und-nhre-dich-redlich.html' title='Bleibe im Land und nähre dich redlich'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-4464129858636578558</id><published>2007-07-29T17:05:00.000+02:00</published><updated>2007-08-05T10:58:35.268+02:00</updated><title type='text'>Erst das Auge schafft die Welt</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ajourblog-783022.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/ajourblog-783018.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zugegeben - die Überschrift stammt nicht von mir, sondern von Christian Morgenstern. Wie viel Wahrheit in diesen Satz versenkt ist, erlebe ich auch heute immer wieder in großer Vielfalt. Augen waren es, die mich zu allen Zeiten fasziniert, Sehnsüchte in mir geweckt, Ängste geschürt und mich Glück spüren lassen haben Es gibt Augen, die habe ich noch nach Jahrzehnten so eindrucksvoll im Gedächtnis, dass ich sie zeichnen könnte, wenn ich es könnte... An Augen musste ich in diesen Tagen wieder denken, als ich die Nachricht vom Tod von Ulrich Mühe las. Dessen frühere Frau, Jenny Gröllmann, war eine mit solchen Augen, in denen man die Welt, sich selbst und Glück sehen konnte. Das hat neben vielen anderen großen und kleinen Nebensächlichkeiten offensichtlich auch bei Mühe seine Wirkung nicht gefehlt. Dass ihr Glück nicht gehalten hat, ist nicht die Ausnahme auf dieser Welt. Aber es ist immerhin mit einem Kapitel deutscher Geschichte verbunden, über das man noch lange streiten wird. Wie es auch immer um die Realitäten der angeblichen &lt;a href="http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Jenny-Gr%F6llmann-Ich-Ende-Tod/566544.html"&gt;Stasi-Verstrickung&lt;/a&gt; seiner ehemaligen Frau bestellt war, die Gröllmann stets vehement bestritten hat: Es ist in meinen Augen eine gewisse Tragik, dass Mühe nicht die Größe gehabt hat, diese Auseinandersetzungen aus der Öffentlichkeit fern zu halten. Der sonst so tiefsinnige und feinfühlige Mann und begnadete Schauspieler offenbart in diesem Zusammenhang &lt;a href="http://stern.de/unterhaltung/film/:Ulrich-M%FChe-Tod-Getriebenen-/593791.html"&gt;menschliche Schwäche&lt;/a&gt;, die man sicherlich nicht unbedingt verurteilen muss. Aber hätten nicht Blicke in die Augen der Gröllmann vielleicht viel mehr Wahrheit erkennen lassen, als es tausend Meter Stasi-Akten aussagen? Ich jedenfalls vertraue dem offenen Auge mehr als einem Blatt Papier. Vielleicht hat Mühe in seinen letzten Stunden ähnlich gedacht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-4464129858636578558?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/4464129858636578558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=4464129858636578558&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/4464129858636578558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/4464129858636578558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/07/erst-das-auge-schafft-die-welt.html' title='Erst das Auge schafft die Welt'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-3964667312151770270</id><published>2007-07-16T11:47:00.000+02:00</published><updated>2007-07-16T12:21:24.212+02:00</updated><title type='text'>Ich möcht', dass eine(r) mit mir geht...</title><content type='html'>Kirchgang ist für mich keine regelmäßige Pflicht. Mich zieht es dann in ein Gotteshaus, wenn ich Ruhe finden will. Vom Alltag und seinen Problemen, oder wenn ich ganz einfach einmal wieder über die Schönheiten der &lt;a href="http://www.kirchentour.de/"&gt;Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern &lt;/a&gt;staunen möchte. Zu einem besonderen Erlebnis wurde mir kürzlich eine Predigt von Kirchenrat Martin Scriba in der Kirche von Picher im Landkreis Ludwigslust. Beeindruckend mit welcher Leichtigkeit und welchem Tiefgang, ja sogar mit welchem modernem, aktuellen Inhalt der als Regierungsbeauftragter der Evangelischen Landeskirche wirkende Scriba seine Predigt gestaltete und das Thema "Taufe" in den Mittelpunkt stellte.&lt;br /&gt;Mehr noch, mangels eines Organisten begleitete er die Lieder der Andacht auf der Gitarre und hatte diese wohl bedacht ausgewählt, so dass auch musikalisch der sommerliche Morgen eine ganz besondere Note erhielt. Da musste man nicht gläubig sein, um solche Lieder wie "Danke, für diesen guten Morgen..." ehrlichen Herzens mit zu singen und seinen eigenen Gedanken und Empfindungen nachzugehen.&lt;br /&gt;Ein Lied hat mich besonders bewegt: "Ich möcht', dass einer mit mir geht, der's Leben kennt, der mich versteht, der mich zu allen Zeiten kann geleiten..." Natürlich sind diese Verse mit dem Anspruch christlichen Glaubens verbunden. Wie viel Wahrheit ist in diesen Worten aber auch für das "ganz normale Leben" versenkt? Suchen wir nicht alle nach einem irdischen Begleiter für und durch das Leben? Suchen wir nicht alle Verständnis und Zuwendung, Beistand in schweren Stunden, Herzlichkeit und Nähe, Glücklichsein. Wie gut das gelingt, ist wohl auch eine Frage des Glaubens allgemein, eine Frage des Vertrauens in die eigenen Kraft und Zuversicht.&lt;br /&gt;Ich habe in meinem Leben oft nach dem bekannten "Licht am Ende des Tunnels" gesucht und es durch die Zuwendung von lieben Menschen meist auch gefunden. In diesem Sinne habe ich Vertrauen in die Zukunft und den Weg, den ich noch gehen muss. Mit einer, die das Leben kennt und mich versteht... Wie hieß es doch am Sonntag in Picher so treffend in einem Lied: "Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün..." In diesem Sinne ist wohl nicht nur Sommerzeit Erntezeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-3964667312151770270?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/3964667312151770270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=3964667312151770270&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3964667312151770270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3964667312151770270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/07/ich-mcht-dass-einer-mit-mir-geht.html' title='Ich möcht&apos;, dass eine(r) mit mir geht...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-1103806369894435353</id><published>2007-04-08T11:34:00.000+02:00</published><updated>2007-04-08T12:30:17.289+02:00</updated><title type='text'>Ostern 2007: Auferstehung, Vertrauen, Ankommen...</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/vadder-709770.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/vadder-709743.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich mag halbleere Kirchen. Nicht, dass man mich missversteht, ich gönne der Kirche viele Besucher. Aber nur mäßig gefüllte Kirchen vermitteln mir, abseits allem vordergründigen Zur-Schau-Stellen, ein Gefühl von Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Diejenigen, die ich dann in der Kirche antreffe, leben wohl ihren Glauben am ernsthaftesten oder suchen die Ruhe der Kirche, um in dieser besonderen Umgebung Gedanken zu ordnen und Kraft zu sammeln.&lt;strong&gt; So auch ich an Ostern 2007.&lt;/strong&gt; &lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;1952 geboren und getauft, nie konfirmiert und eher atheistisch aufgewachsen und gelebt, habe ich mir die Welt der Kirche seit vielen Jahren in einer ganz eigenen Weise erschlossen. Nicht zuletzt deshalb habe ich auch vor zwei Jahren einen wundervollen Auftrag für ein &lt;a href="http://www.kirchentour.de" target="_blank"&gt;Kirchen-Portal&lt;/a&gt; angenommen. Wenn ich mutlos war, (m)einen Weg suchte, weinen wollte - immer dann habe ich diesen Gang getan. Meist in einer ganz stillen Ecke. Nur für mich allein. &lt;strong&gt;So auch an Ostern 2007&lt;/strong&gt; in einer kleinen Kirche in der Griesen Gegend.&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auferstehung verbinde ich deshalb mit dem Gedanken, Auswege aus der Rast- und Ruhelosigkeit des Alltags zu finden. Zu bestimmen, was einem wichtig ist und wo die Reise im besten Sinne des Wortes hingehen soll in der nächsten Zeit. Und (Gott-)Vertrauen mache ich deshalb in der Gewissheit fest, dass das Vertrauen an sich selbst mehr bewirkt als das Warten auf Hilfe in welchen Situationen auch immer. &lt;strong&gt;So auch und gerade an Ostern 2007&lt;/strong&gt;.&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Anschluss an den Kirchgang habe ich dann den Weg zum Grab meines besten Freundes gesucht und gefunden. Ich habe, fast unhörbar, mit ihm geredet, von der Einsicht in meine Fehlbarkeit und meinen Wünschen erzählt und ihn um Rat gefragt. Und in Gedanken sah ich ihn mit seinen großen, tiefen und warmherzigen Augen. Ich wähnte, er würde mir wie immer zuzwinkern und ebenso leise sagen, dass ich mir mein Vertrauen und meine Wünsche bewahren soll. Ich habe dabei den letzten Händedruck gespürt, der mir an seinem Sarg vergönnt war.&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Ich danke dir, lieber Vater Kurt Nadolny.&lt;/strong&gt; Deine unausgesprochenen Worte haben mir Kraft gegeben, mit den Narben auf meiner Seele umzugehen und den Mut zurück gegeben, wieder Weinen zuzulassen. &lt;strong&gt;Das wird auch über Ostern 2007 hinaus Bestand haben.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-1103806369894435353?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/1103806369894435353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=1103806369894435353&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1103806369894435353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/1103806369894435353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/04/ostern-2007-auferstehung-vertrauen.html' title='Ostern 2007: Auferstehung, Vertrauen, Ankommen...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-3072598779568881319</id><published>2007-04-03T09:35:00.000+02:00</published><updated>2007-04-03T09:56:51.153+02:00</updated><title type='text'>Bundesdeutsche Märchenwelt</title><content type='html'>Deutschland ist seit der Fußball-WM 2006 eine wahre Märchenwelt. Allerorts spricht man von "sagenhaften" sportlichen Erfolgen. Und nun gibts nach den Sommer- und Wintermärchen auch noch ein Frühlingsmärchen. Ein Gentleman hat es möglich gemacht. Mir allerdings kommt ob solcher Geschichten das kalte Grauen. Die Leipziger Volkszeitung kommentiert dieses Grauen ziemlich treffend als "Boxen made in Germay" mit den Substantiven Hohn, Geldvermehrung und Volksverdummung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war passiert? Ein Gentleman namens Henry Maske konnte 10 Jahre lang nicht gut schlafen, weil ihm seine einzige Profi-Niederlage gegen einen Virgil Hill mächtig wurmte. Und er entschloss sich seiner Reputation als Gentleman wegen zu einer Revanche. Von Geld kann dabei keine Rede sein. Ein Schelm, wer auch nur im Ansatz daran denkt. Dann hat er sich viele Monate lang gequält, seine Frau allein gelassen und überlegt, was er im Falle eines Sieges oder einer Niederlage den bundesdeutschen Märchenzuschauern sagen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kampf der alternden Titanen ging bekanntlich gut für den Gentleman aus. Er wurde sprichwörtlich über Nacht vom Verlierer zum Überflieger. Und alle sehen in ihm den legitimen Nachfolger von Max Schmeling. Gut, Maske hat gegen den erstaunlich schwachen Hill sportlich und danach auch äußerlich durchaus besser ausgesehen. Aber gesehen haben die Zuschauer letztlich Schach-Boxen der Extra-Klasse. Man hätte zwischen den Treffern getrost an den Kühlschrank gehen und sich etwas für die geschundene Seele oder die Müdigkeit holen können. Es sei denn, man wollte diesen oder jenen "tiefen Einblick" in die Boxwelt von Verona oder Frauke wagen. Schade, dass sich auch die Ferres in dieses lächerliche Spektakel einreihte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind ganz Box-Deutschland und die umliegenden sportlichen Ortschaften außer Rand und Band, und Maske konnte inzwischen seine Frau wieder in die Arme nehmen. Die nahm ihm neben einigen heißen Küssen das Versprechen ab, höchstens in zehn Jahren noch einmal zu boxen. Ganz Gentleman lehnt Maske das natürlich ab und verkündet die frohe Botschaft: Nie wieder Alters-Boxen. Aber, wie meint die Leipziger Volkszeitung: Hill bettelt um einen Rückkampf und RTL droht mit Geld. Da kann man doch verstehen, dass selbst ein Gentleman schwach werden könnte und sich seiner Verantwortung für weitere Märchen nicht entziehen will...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-3072598779568881319?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/3072598779568881319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=3072598779568881319&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3072598779568881319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/3072598779568881319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/04/bundesdeutsche-mrchenwelt.html' title='Bundesdeutsche Märchenwelt'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-6647233633990641724</id><published>2007-04-01T17:45:00.000+02:00</published><updated>2007-04-01T17:58:20.963+02:00</updated><title type='text'>Kein Aprilscherz: Ich bin schon 10!</title><content type='html'>Der heutige Tag hat es in sich. Immerhin werden am 1. April die Bürger weltweit "auf den Arm genommen". Fernab aller mehr oder weniger sinnigen Scherze ist heute für mich die Meldung des Tages: Das &lt;strong&gt;Redaktionsbüro MHR&lt;/strong&gt; gibt's auf den Tag genau 10 Jahre.&lt;br /&gt;Die Flut von Glückwunschschreiben und anderen guten Wünschen ist erwartungsgemäß ausgeblieben. Weiß halt keiner und interessiert auch keinen wirklich. Muss es auch nicht. Trotzdem ist dieser Tag etwas ganz Besonderes für mich. Seit 1992 im freiberuflichen journalistischen Geschäft tätig, habe ich eben heute vor 10 Jahren nach knapp halbjähriger ungewollter Unterbrechung nochmal den Sprung ins kalte Wasser gewagt und bin, trotz stets wechselnden und teils hohen Wellengangs, nicht untergegangen.&lt;br /&gt;Dem voran gegangen war die Kündigung eines, zugegeben recht gut dotierten, Pauschalvertrages mit der besten, weil einzigen Tageszeitung im Revier. Mehr noch, die haben mir, sekundiert und initiiert durch ebenso intrigante wie widerliche Wendehälse und so genannte Kollegen, unverblümt zu verstehen gegeben, dass sie es nicht schätzen, wenn einer zu (s)einer Sache steht und kritisch den Finger auf die Wunden der Zeit legt.&lt;br /&gt;Nun will ich gerade an diesem Tag nicht sagen: Ich habe es geschafft. Weiß ich doch, wie wechselhaft mein Beruf ist und wie das Leben spielen kann. Nein, ich sage gerade heute: Ich will mich jeden Tag neu beweisen und mir im besten Tucholsky'schen Sinne selbst treu bleiben. Mit allen Fehlern, mit allen Vorzügen und vor allem: Immer mit ganzen Herzen und allen Sinnen. Im Beruf. Im Leben. In der Liebe. Wohl wissend, dass es Kraft kostet und auch oft Narben auf der Seele hinterlässt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-6647233633990641724?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/6647233633990641724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=6647233633990641724&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/6647233633990641724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/6647233633990641724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/04/kein-aprilscherz-ich-bin-schon-10.html' title='Kein Aprilscherz: Ich bin schon 10!'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-6615359570424661689</id><published>2007-03-12T19:56:00.000+01:00</published><updated>2007-03-12T20:13:24.907+01:00</updated><title type='text'>Outing, oder: Unzustellbare Post an F.J.W.</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ja, ich oute mich als (fast) täglichen BILD-Leser. Die Gründe dafür sind vielfältig und gehen eigentlich niemanden etwas an.&lt;/strong&gt; Es ist ein bisschen Neugier dabei, auch ein wenig Faible für Klatsch und Tratsch und ein gerüttelt Maß an Informations-Bedürfnis der etwas anderen Machart. Eine Lektüre der besonderen Art ist stets die Kolumne von F.J.W., auch Franz Josef Wagner genannt. Der mokiert sich das eine um das andere Mal über die moralischen Ansprüche in dieser, unserer Welt. Manchmal ganz tiefgründig, manchmal vordergründig polemisch und manchmal sogar amüsant. Heute bekommt Box-Riese Wladimir Klitschko sein Fett weg. Ich würde dem F.J.W. so antworten, obwohl der das bestimmt nie zu lesen bekommt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lieber F.J.W, was regen Sie sich über Klitschko auf?&lt;/strong&gt; Natürlich hat der dem Austin viel zu schnell eins auf die Birne gehauen. Ein Schelm, wer dabei an Fallobst denkt. Und natürlich waren die Kommentare mit Bobbele, dem Kaiser und der Pooth alles andere als Sportlichkeiten. Aber, lieber F.J.W., gerade Sie müssten das Geschäft kennen, sonst würden Sie Ihre Post in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben nicht so großzügig verteilen. Sie hätten sich den Kampf doch nicht ansehen müssen, ein Buch lesen oder einen Freund in Not im Krankenhaus anrufen können. Oder vielleicht darüber nachdenken sollen, welche Person oder welchen Zustand in dieser Gesellschaft Sie treffender und sinnvoller aufs Korn hätten können. Da gibt's noch eine ganze Menge. Denn diese Gesellschaft ist wohl überall ein bisschen Klitschko und sucht sich das Fallobst aus. Herzlichst Ihr MHR&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-6615359570424661689?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/6615359570424661689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=6615359570424661689&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/6615359570424661689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/6615359570424661689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/03/outing-oder-unzustellbare-post-fjw.html' title='Outing, oder: Unzustellbare Post an F.J.W.'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-9202908378764844585</id><published>2007-03-12T19:51:00.000+01:00</published><updated>2007-03-12T19:56:23.529+01:00</updated><title type='text'>Von Vorsätzen und Ausblicken</title><content type='html'>Hier hat sich längere Zeit nichts getan. Das wird sich ändern, obwohl die Zeit der guten Vorsätze, also der Jahreswechsel, längst vorbei ist. Die Gründe für mein virtuelles Schweigen sind vielfältiger Natur. Manchmal trifft eben doch das uralte Sprichwort zu, dass es im Leben anders kommt als man(n) denkt. Von nun an geht's bergauf! Heute, am 58. Hochzeitstag meiner Eltern, werden neue Vorsätze gefasst und sogleich umgesetzt: MHR wird sich wieder zu Wort melden, sich einmischen und seine Meinung sagen. Wohl wissend, dass nicht alles auf Gegenliebe stoßen wird und man nicht unfehlbar ist. Sei's drum - man liest sich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-9202908378764844585?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/9202908378764844585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=9202908378764844585&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/9202908378764844585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/9202908378764844585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2007/03/von-vorstzen-und-ausblicken.html' title='Von Vorsätzen und Ausblicken'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-115674584834979055</id><published>2006-08-28T08:13:00.000+02:00</published><updated>2006-08-28T08:27:40.630+02:00</updated><title type='text'>Wenn Webworker SOS funken...</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Wer wie ich nahezu existenziell auf das Medium Internet und die damit verbundenen technischen Möglichkeiten der Kommunikation der kurzen Wege angewiesen ist, kann ein Lied davon singen: Ohne funktionierende E-Mail geht so gut wie nichts mehr. Was in dieser Hinsicht alles passieren kann, habe ich gerade in den letzten Tagen mit Erschrecken feststellen müssen. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachrichten, Angebote, Aufträge kamen nicht bei den Adressaten an bzw. verschwanden im Nirwana des Webs. Ratlosigkeit auf der ganzen Linie machte sich breit, zumal die Log-Dateien meines E-Mail-Clients TheBat! ordnungsgemäßen Versand aufzeichneten. Da ist das Erstaunen um so größer, wenn sich der Provider mit großer Kompetenz in das Geschehen einbringt und fachliche Klarheit schafft. So geschehen durch meinen langjährigen Provider &lt;a href="http://www.einsweb.de" target=_blank&gt;Einsweb&lt;/a&gt;, bei dem ich eine stattliche Anzahl von Webprojekten gehostet habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der konnte mir zwar verlorene E-Mails nicht wiedergeben, zeigte mir aber mit nahezu stoischer Ruhe und Umsicht die Tücken des Objekts auf. Und die lagen bei dem sonst allgemein so geschätzten TheBat!, bei dem sich nicht nur die neuen Versionen in recht bunter Weise ohne wirklich nachvollziehbaren Nutzen abwechseln, sondern sich auch ein mangelhafter Support breit gemacht hat. Da ist die immer noch fehlende deutsche Hilfe-Datei in der aktuellen Version eher das negative Tüpfelchen auf das "i". Ganz zu schweigen, dass die TheBat! Log-Dateien frohen Mutes eitel Sonnenschein im E-Mail-Verkehr vorgaukeln. &lt;a href="http://www.einsweb.de" target=_blank&gt;Einsweb&lt;/a&gt; aber bewies sich in meiner Not als echter Retter und exzellenter Kenner des insgesamt trotzdem sehr stabilen E-Mail-Clients. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit: Das musste mal öffentlich gesagt werden.&lt;/strong&gt; Mein Rat an alle Webworker, welche einen perfekten Support rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr erwarten, sollten den Weg zu &lt;a href="http://www.einsweb.de" target=_blank&gt;Einsweb&lt;/a&gt; gehen. Da gilt der allgemein abgedroschene PR-Spruch noch: Hier werden Sie geholfen! A propos PR - ich erhalte für diesen Eintrag von Einsweb weder eine Provision noch stehe ich in Diensten des Providers...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-115674584834979055?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/115674584834979055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=115674584834979055&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115674584834979055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115674584834979055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/08/wenn-webworker-sos-funken.html' title='Wenn Webworker SOS funken...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-115623674252861534</id><published>2006-08-22T10:23:00.000+02:00</published><updated>2006-08-22T10:52:22.540+02:00</updated><title type='text'>Wie wird nun (K)Grass geschrieben?</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Angesichts des Aufschreiens nicht nur in deutschen Landen über die Offenbarung von Nobelpreisträger Günter Grass, kurz vor Kriegsende Angehöriger der Waffen-SS gewesen zu sein, werfen viele die Frage auf, ob sich Grass künftig nicht besser in Krass umbenennen sollte.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann (leider, oder dem Himmel sei Dank) einem Menschen nicht in sein Gehirn schauen und darin lesen. Also wird es auch im Bereich der Spekulationen bleiben, welche Beweggründe Grass tatsächlich zu seinem späten Outing, wie man heute so schlecht neudeutsch sagt, bewegt haben. Sagen kann er und können die anderen viel. Nur er selbst weiß es und muss mit seinem diesbezüglichen moralischen Anspruch fertig werden, den er sonst allgemein so hoch ansetzt. Ich stimme nicht mit denen überein, die Grass jetzt verteufeln. Und ich stimme nicht mit denen überein, die Grass jetzt in Verbindung mit gescholtenen DDR-Bürgern in Verbindung bringen, die ihre Irrungen oder Lebenslügen verarbeiten müssen. Erst recht nicht zweifle ich an Grass` Fähigkeit als großer Erzähler. Dass man schwach sein kann, wenn es um die Wahrheit geht, wissen wir wohl alle. Wenn man aber so stark ist, den Nobelpreis entgegen zu nehmen, dann muss man sich hinsichtlich seines Schwachseins auch geharnischte Kritik gefallen lassen. Denn auch Grass wusste und weiß, dass er diesen Preis nie erhalten hätte, wäre das alles zum Zeitpunkt der Preisverleihung bekannt gewesen. In diesem Sinne hat sein Nobelpreis einen Schatten, den er nie wieder aufpolieren kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-115623674252861534?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/115623674252861534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=115623674252861534&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115623674252861534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115623674252861534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/08/wie-wird-nun-kgrass-geschrieben.html' title='Wie wird nun (K)Grass geschrieben?'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-115216371803640586</id><published>2006-07-06T07:08:00.001+02:00</published><updated>2006-07-08T17:02:19.336+02:00</updated><title type='text'>Flagge zeigen: Sport als Spiegelbild der Gesellschaft</title><content type='html'>Das Sommerloch kann kommen. Themen gibt's in Hülle und Fülle. Schließlich hat Deutschland ja sein neues Nationalgefühl entdeckt. Erst wollte keiner auf den Super-Klinsi hören und nun liegen ihm alle zu Füßen. Und das trotz eines vorzeitigen Ausscheidens bei der Super-WM in deutschen Landen. Nun wissen wir alle, was uns so lange Zeit gefehlt hat: der Stolz, Deutscher zu sein. Mehr noch, wir können es jetzt sogar wieder sagen und zeigen. Hoch die Flagge, getreu dem Motto: vom Fußball lernen, heißt siegen lernen. Politiker und solche, die es sein oder werden wollen, lassen sich gerade in diesen Tagen mehr oder weniger dümmlich mit der deutschen Fahne ablichten. Man weiß ja nie, wozu es gut ist. Super-Angela und Super-Horst jedenfalls verkünden unisono, dass man vom deutschen Fußball lernen kann, eine patriotische Einstellung zu entwickeln. Vor allem, was den Mut zur Reformfreude betrifft. Vielleicht meinen sie ja auch nur, den Mut zum Abnicken und Erdulden der Reformen. Nicht wissend, ob es wirklich Reformen sind. Ist aber egal, wir haben ein Super-Team "da oben" und die werden es wie Klinsi schon "richten". Das Grinsen haben sie ja schon vom ihm gelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nur dass keine Irrtümer aufkommen: Deutschland ist natürlich ein wundervolles Land mit unverwechselbarer Natur und reicher, wenn auch im Detail sehr widerspruchsvoller Geschichte. Ich liebe dieses Land und versuche es immer neu zu entdecken. Dass ich das aber nicht mit der Fahne in der Hand tue, liegt trotz passabler und eigentlich unerwarteter deutscher Fußballleistung ein wenig an der Super-WM und sehr viel am Super-Team "da oben".&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-115216371803640586?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/115216371803640586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=115216371803640586&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115216371803640586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/115216371803640586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/07/flagge-zeigen-sport-als-spiegelbild_06.html' title='Flagge zeigen: Sport als Spiegelbild der Gesellschaft'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-114180278384060558</id><published>2006-03-08T07:34:00.000+01:00</published><updated>2006-08-29T13:29:31.143+02:00</updated><title type='text'>Durch die Bluhme gesagt...</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.ib-klartext.de"&gt;Ines Balcik&lt;/a&gt; ist für flotte Sprüche und gnadenlose Kritik in Sachen Rechtschreibung* bekannt. Nun hat sie herausgefunden, dass die Schreibung von "Konferenz" anscheinend nicht allen klar ist. Ihre erschreckende Statistik: Branchenführer Google findet im Internet immer 12.400 Mal die falsche Schreibweise "Konferrenz". Und sie urteilt ungewöhnlich sehr milde, dass Schreibfehler immerhin menschlich sind. Es stünden dem schließlich beruhigende 15.600.000 Fundstellen für die richtige Schreibweise gegenüber. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass die Trefferquote in Sachen "Konferrenz" nach nur wenigen Tagen schon bei 12.800 : 24.300.000 liegt, hat die Klartext sprechende, manchmal auch etwas übertreibende Kollegin natürlich Recht. Im Eifer des virtuellen Gefechts kommen schon einmal Tippfehler vor, die man nicht mit (Recht-) Schreibfehlern gleichsetzen kann. Da ist eben einfach einmal der virtuelle Zeigefinger verrutscht, oder er hat gleich zweimal auf ein "r" gedrückt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel mehr stören mich die Internet-Angebote, denen man sprachliche und gestalterische Liederlichkeit und Oberflächlichkeit auf den ersten Blick ansieht. Wenn beispielsweise in einem Online-Magazin, das sich dem Anspruch als Profi-Portal für Journalisten stellt, massenweise solche Tippfehler zu finden sind, dann ist das eine virtuelle Bankrotterklärung. Da wird nicht nur eine Einstellung zur Arbeit dokumentiert, sondern auch der Leser beleidigt. In solchen Fällen wird mehr als deutlich, dass es nur um Quote und Profit geht. Der dumme Leser ist eher Nebensache und allenfalls Verkaufs-Argument. Mögen immer mehr Käufer erkennen, welcher virtuellen Rosstäuscherei sie da aufsitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fällt in diesem Zusammenhang eine filmische Episode aus meiner frühen Jugend ein. In dem außerordentlich beeindruckenden DEFA-Film "Die besten Jahre" (1965 - u.a. mit Horst Drinda, Lissy Tempelhof und dem unvergessenen Hans Hardt-Hardtloff) geht es um die Entwicklung des Bildungswesen in der SBZ und der späteren DDR. Da wurde ein so genannter Neulehrer von einem Oberschlauen gerügt, dass Blume schließlich nicht mit "h" geschrieben wird. Der darauf angesprochene Schulrat entgegnete dem sinngemäß kurz und bündig: "So lange wir nicht ausreichend ausgebildete Lehrer haben, wird eben Blume mit h geschrieben." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was das mit dem hier genannten Beispiel schreibtechnischer Liederlichkeit zu tun hat? Ganz einfach: An der Art und Weise mancher Angebote sieht man die Unehrlichkeit des vordergründig und zweifelhaft professionellen Ansinnens tausendmal. Da ist mir ein ehrlicher Fehler auf der Homepage eines Teenies viel lieber. Und sei es, dass Blume mit h geschrieben wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu guter Letzt: eine beredte Einstellung zur Arbeit zeigt sich auch, wenn jemand, der professionell mit Texten zu tun hat, die neue Rechtschreibung verdammt und mit rüden Worten ächtet. Egal, wie man zu dem umstrittenen Reformwerk steht, Blume wird dort jedenfalls richtig geschrieben. Und vieles andere mehr auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Anmerkung: Wer in diesem Kommentar einen Fehler findet, kann mir diesen gern mitteilen. Ich versichere, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben habe ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-114180278384060558?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/114180278384060558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=114180278384060558&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/114180278384060558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/114180278384060558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/03/durch-die-bluhme-gesagt.html' title='Durch die Bluhme gesagt...'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-114002798198361847</id><published>2006-02-15T19:07:00.000+01:00</published><updated>2006-02-16T13:07:26.836+01:00</updated><title type='text'>Volltreffer: modernes Schiffe versenken</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Es geschehen offensichtlich noch Zeichen und Wunder. Endlich ist sie da, die &lt;a href="http://www.netdisaster.com" target=_blank&gt;Internet-Maschine&lt;/a&gt;, die virtuellen Müll mit Gülle übergießt oder Bomben auf solchen abfeuert. Einziger Wermutstropfen: sie bekämpft den Internet-Müll nicht wirklich.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So haben es Tag-Träumer, die den &lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/blogosphrisches-geplnkel.html"&gt;blauen Mond&lt;/a&gt; anbeten, stundenlang auf einen leeren Bildschirm starren, ihre Hausaufgaben so schlecht wie möglich machen und dem Achterbahnchauffeur einen Euro-Heiermann geben, damit er ihr Ego wieder in Schwung bringt, um so leichter,&lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/erhht-den-netzwerkgedanken-abnicken.html"&gt; Netzwerkverbindungen&lt;/a&gt; zu knüpfen. Zudem entblöden sie sich nicht einmal, die Kommentare für ihre &lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/01/kandidatenkr-2005-unwort-des-jahres.html"&gt;"Gesetzbücher"&lt;/a&gt; mit dem IQ einer Paris Hilton "zu bestellen" und sich darüber zu wundern, dass Lampen auch mit Birnen nicht funktionieren, oder nichts Sinnvolles tun können, weil sie ihr Kochbuch nicht finden. Ganz zu schweigen von denen, die ihre Existenz mit &lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/01/kandidatenkr-2005-unwort-des-jahres.html"&gt;virtueller Zensur&lt;/a&gt; verbinden und eigentlich nichts mehr als &lt;a href="http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/01/kandidatenkr-2005-unwort-des-jahres.html"&gt;blauen Dunst&lt;/a&gt; produzieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-114002798198361847?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/114002798198361847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=114002798198361847&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/114002798198361847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/114002798198361847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/volltreffer-modernes-schiffe-versenken.html' title='Volltreffer: modernes Schiffe versenken'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-113974726267631932</id><published>2006-02-12T13:20:00.000+01:00</published><updated>2006-02-12T13:31:07.556+01:00</updated><title type='text'>Erhöht den Netzwerkgedanken: Abnicken</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Was ich schon immer mal sagen wollte:&lt;/strong&gt; Mir sind Politiker und andere Leute mehr als suspekt, die sich nur den Worten ihrer Vorredner anschließen, bei denen sie ohnehin pausenlos genickt haben. Das mag ja ganz schön sein. Aber ein eigene Meinung zu Einzelfragen, wenn auch im Detail abweichend, ist mir immer lieber als heiße Luft, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, äh - den Netzwerkgedanken zu vertiefen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-113974726267631932?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/113974726267631932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=113974726267631932&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113974726267631932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113974726267631932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/erhht-den-netzwerkgedanken-abnicken.html' title='Erhöht den Netzwerkgedanken: Abnicken'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-113965941615593064</id><published>2006-02-11T13:00:00.000+01:00</published><updated>2006-02-11T14:31:12.070+01:00</updated><title type='text'>Wortspiele: Da Sammer wieder!</title><content type='html'>&lt;img align="left" hspace="10" vspace="4" src="http://www.ragwitz.de/ajourblog/uploaded_images/sportdirektor.jpg" border="0"&gt;&lt;strong&gt;Sinnige &lt;a href="http://www.blutgraetsche.de/dkg/sk/zitate1.php"&gt;Zitate von Fußballern &lt;/a&gt;gibt's jede Menge. Über manche davon kann man sogar lachen. Bundestrainer Jürgen Klinsmann wird übrigens das Zitat zugeschrieben: "...Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio, ....äh Quartett." Damit hat man dem kalifornischen Schwaben wohl bitter Unrecht getan. Denn das Zitat dürfte von Fritz Walter jr. stammen, der in eben dieser Weise von seinem Zusammenspiel mit Klinsmann geschwärmt hat. Aber zumindest ähnlich dürfte Klinsmann gedacht haben, als er mit Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters ein Trio, äh Quartett, bilden wollte. Dass es dazu nicht gekommen ist, schieben nun alle auf den rotblonden Heißsporn Matthias Sammer, der kürzlich zum neuen DFB-Sportdirektor berufen wurde. Meiner Meinung nach ein Glücksfall für den deutschen Fußball.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück hin, Glück her - die Probleme sind jedoch mit dem verordneten Zusammenspiel von Klinsmann und Sammer vorprogrammiert. Globetrotter Klinsmann wähnt sich als der Glücksbringer der Nation und träumt unter der kalifornischen Sonne ganz bestimmt schon von einem Schluck aus dem Weltmeister-Kelch des Jahres 2006. Seine Art ist derart selbstbewusst, dass man schon deswegen skeptisch sein muss. Sein Experimentierdrang von Torwart-Rotation, über den Einsatz von Mental- und Fitnesstrainern bis hin zu seiner Vision, Hockey-Manieren in den deutschen Spitzenfußball zu transformieren, ist zumindest schon einmal weltmeisterlich.&lt;br /&gt;Und nun wird dem smarten Jürgen doch tatsächlich der Sammer vor die Nase bzw. zur Seite gestellt. Das sind, sagte Klinsmann einmal in einem anderen Zusammenhang, "Gefühle, wo man schwer beschreiben kann". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Recht hat er. Es ist eine der wenigen sinnvollen DFB-Entscheidungen der letzten Zeit, den gestandenen Fußballer und Trainer Sammer in diese Funktion zu berufen, in der er ganz sicher im deutschen Fußball neue Akzente setzen und neue Impulse geben wird. Sammer ist ein akribischer Arbeiter und auch ein eigenwilliger, fast besessener Trainer, der ganz in seiner Arbeit aufgeht. Solche Typen braucht das Land. Und seine Visionen von Fußball ebenfalls. Meine ich. Dementsprechend auch weitestgehend unisono die Meinungen von Fußballerexperten aller Couleur. Dass einige ob dieser Entscheidung auch motzen, wird Sammer nicht beeindrucken. Der will im Übrigen auf Klinsmann zugehen und von Mann zu Mann mit ihm reden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bundestrainer aber motzt bislang nur aus seiner Schmollecke und redet vom zerstörten Konzept, dass er mit Sammer nicht umsetzen könne. Wenn es nicht zu viel verlangt ist, würde es dem DFB auch noch einmal gut zu Gesicht stehen, hier schnell ein Machtwort zu sprechen und Klinsmann die Leviten zu lesen. Fußball ist keine Sache der verletzten Eitelkeiten. Fußball lebt von hochklassigen Spielen und tollen Toren. Von der letzten Dorf-Liga bis zur Nationalmannschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht wird ja die ganze Sache auch nur "von der Medien hochsterilisiert" (Bruno Labbadia). Es gilt also, den Blick nach vorn zu richten, denn "man darf schließlich nicht alles so schlecht reden, wie es war" (Fredi Bobic). Zu hoffen ist allerdings, dass das Männergespräch zwischen Bundestrainer und Sportdirektor nicht so ausgeht, wie es weiland Loddar Matthäus beschrieben hat: "Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-113965941615593064?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/113965941615593064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=113965941615593064&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113965941615593064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113965941615593064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/wortspiele-da-sammer-wieder.html' title='Wortspiele: Da Sammer wieder!'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-113948283004594872</id><published>2006-02-09T11:48:00.000+01:00</published><updated>2006-02-09T12:00:30.060+01:00</updated><title type='text'>Blogosphärisches Geplänkel</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/uebersicht/dossiers_und_serien/computer_und_internet/blogosphaere/?cnt=801033"&gt;Diskussion&lt;/a&gt; hält an und die Fragen sind immer die gleichen: Sind Blogger die besseren Journalisten? Sind Blogger überhaupt Journalisten? Sind Journalisten die besseren Blogger? Meine kurz und bündige Antwort: Alles und nichts trifft zu. Denn man kann zu allen Argumenten gar trefflich Paroli bieten. Zugegebenermaßen nur dann erfolgreich, wenn man ein wenig die Gabe hat, seine Ansichten auch in überzeugende Worte zu fassen. Da geht es dem Blogger nicht anders als dem Journalisten, der bloggt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Leif vom &lt;a href="http://www.netzwerk-recherche.de/"&gt;Netzwerk Recherche&lt;/a&gt; sieht in Bloggern oftmals selbstverliebte Egozentriker, die ihren Mitteilungsdrang befriedigen wollen. Und er unterstellt, dass den meisten Bloggern jegliches journalistisches Handwerkszeug fehlt. Blogger &lt;a href="http://www.abseits.de/weblog"&gt;Gerhard Schoolmann&lt;/a&gt; kontert, dass es auch unter den Journalisten ein paar selbstverliebte Egozentriker gibt, ohne von denen auf "den Journalisten" schließen zu wollen. &lt;a href="http://www.gigold.de"&gt;Thomas Gigold&lt;/a&gt; dagegen will kein objektives, trockenes Weblog mit journalistischem Maßstab. Weblogs sollen für ihn subjektiv und dumm sein, was seiner Meinung nach nicht ausschließt, dass sie gut, unterhaltsam und letztlich informativ sind. Zu guter Letzt kommt noch &lt;a href="http://ereignishorizont.blog.intrinet.de/"&gt;Roland Grün&lt;/a&gt; und meint, dass das blogosphärische Geplänkel eine Strategie sei, die davon ablenken will, dass Blogs relevant sind, auch wenn sie kein Journalismus sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagt uns das? Siehe oben: Alles und gar nichts. Für mich ist Bloggen schlicht und einfach ein virtuelles Gedankenspiel, ohne dabei vordergründig einen journalistischen Anspruch zu setzen. Soll auch heißen: Wenn ein Blogger seine Erfahrungen, Gedanken und virtuellen Entdeckungen gut rüber bringt, dann freut mich das, weil ich neue Anregungen und neues Wissen erhalte. Und wenn ein Blogger virtuelle Nabelschau betreibt, dann habe ich dafür nicht mehr als ein müdes Lächeln übrig und bin versucht, mir mit dem Zeigefinger an die Stirn zu tippen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Suspekt sind mir dagegen Blogger, die mit ihren "Ergüssen", meist noch nach zwölf Uhr nachts und offenbar weinselig umnebelt, nur auf eine bestimmte lesende Klientel abzielen, die dann auch prompt Beifall haschend und lobend einspringt. Das ist bestellte Lobhudelei und Egozentrik der negativen Extra-Klasse. Zu lesen in allen möglichen internetten Ecken. Ob solche Schreiber dann bloggende Otto-Normalverbraucher oder Journalisten sind, macht für mich keinen Unterschied. Kann natürlich auch sein, dass eben die auch nur von der Welt missverstanden werden, weil sie schließlich erfahrene Netzwerker sind, die mit Blogs auch (Selbst-)Marketing betreiben. Und davon versteht der "gemeine Blogger" eben nichts ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit: Drum schreibe, wem ein PC gegeben. Gut ist, was gefällt. Aber was gefällt, muss trotzdem noch längst nicht gut sein. Es kommt nämlich auf den Anspruch an, den man sich im und für das Leben stellt.&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-113948283004594872?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/113948283004594872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=113948283004594872&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113948283004594872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113948283004594872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/blogosphrisches-geplnkel.html' title='Blogosphärisches Geplänkel'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7777544.post-113939242905311524</id><published>2006-02-08T10:18:00.000+01:00</published><updated>2006-02-08T10:53:49.166+01:00</updated><title type='text'>...nur mit der Sprache hapert's!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ein doppeldeutiges Wortspiel endet mit den Worten: "...nur mit der Sprache hapert's." Über dessen vollständigen Text muss man nicht unbedingt amüsiert sein. Das kommt ganz auf den Standpunkt und die Situation an. Vielmehr zu denken gibt mir aber der tatsächliche Umgang mit (der) Sprache. Nicht immer trifft das, was man letztlich ausspricht oder niederschreibt, unbedingt den Kern dessen, was man tatsächlich sagen will. Deutsche Sprache, schwere Sprache? Ich meine einmal mehr: nein! Und begrüße eine Initiative der &lt;a href="http://www.stiftung-deutsche-sprache.de"&gt;Stiftung Deutsche Sprache&lt;/a&gt;, die ich auf Hinweis von Ines Balcik auf &lt;a href="http://www.ib-klartext.de/sprachblog.php"&gt;ib-klartext.de &lt;/a&gt;gefunden habe.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stiftung versteht nach eigenem Bekunden die deutsche Sprache als ein Kulturgut von höchstem Wert. Und sie hat jetzt eine Aktion "Lebendiges Deutsch" gestartet, die sich dem denglischen Alltagswortschatz widmet und nach Alternativen sucht, "welche griffigen und treffenden deutschen Wörter an die Stelle englischer Wörter treten können, wenn die überflüssig, hässlich oder nicht allgemein verständlich sind." So gibt es ab sofort die "&lt;a href="http://www.stiftung-deutsche-sprache.de/wdm.php"&gt;drei Wörter des Monats&lt;/a&gt;", zu denen Leser aufgefordert werden, Vorschläge einzureichen, die einen deutschsprachigen Sinn ergeben. Das hat, betonen die Initiatoren, nichts mir sprachlichem Purismus, Fremdwort-Jägerei oder sprachlicher Bilderstürmerei zu tun. Recht haben sie, meine ich. Mitmachen sollte sich also lohnen. Für sich selbst und die deutsche Sprache auch. Schließlich und endlich hat Sprache aber auch etwas mit Ansprache zu tun. Wer etwa in einem Blog Besucher "anmacht", sie würden eines auf die Ohren bekommen, wenn sie noch einmal das Wort "Spätherbst" in den (virtuellen) Mund nehmen, kann sich wohl nicht wirklich als Sprachwahrer bezeichnen. Oder doch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7777544-113939242905311524?l=www.ragwitz.de%2Fajourblog%2Findex.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/113939242905311524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7777544&amp;postID=113939242905311524&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113939242905311524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7777544/posts/default/113939242905311524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ragwitz.de/ajourblog/2006/02/nur-mit-der-sprache-haperts.html' title='...nur mit der Sprache hapert&apos;s!'/><author><name>MHR</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14448613740082813665</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12482082183135232553'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>