30.12.05

Wortspiele: War Erich Kästner Visionär?

"Nehmt denn hin, was wir ersparten,
und verluderts dann und wann,
und erfindet noch ein paar Arten,
wie man Pleite gehen kann."


Kein Geringerer als Erich Kästner ist's, dem diese Verse zugeschrieben werden können. Der hat also nicht nur das doppelte Lottchen erfunden, sondern offensichtlich visionäre Fähigkeiten. Jedenfalls wenn man die aktuelle Situation im allgemeinen und im politischen Sinne betrachtet. Und er setzt dem Ganzen noch eines obenauf, wenn er sagt: "Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein." Da fragt man sich tatsächlich, wer nun Deutschland wirklich ist. Jauch, Gottschalk, Schröder... oder wir.

Aber offensichtlich war Kästner auch kein Freund des Jammerns. Denn er meint: "Es kann nicht schaden, einmal umzusteigen. Wohin ist gleich. Das wird sich dann schon zeigen." Das sind doch, mit dem Blick auf das neue Jahr, gute Aussichten. Ich jedenfalls halte mich an seine Worte: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Und genau das werde ich tun. Mit der mir eigenen Besessenheit in des Wortes bestem Sinne, meiner Fehlbarkeit, meinen Zweifeln, aber immer mit meinem Optimismus.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Blog-Lesern, Bekannten und Freunden einen guten Start ins neue Jahr. Gesundheit vor allem und immer einen Strahl Sonnenschein im Herzen. Es lohnt sich, was zu tun. In jeder Beziehung. Allen selbst ernannten Blog(gerne)größen und sonstigen "Profis" als Beweis, dass Kästner Recht hat. Zumindest in einer Beziehung.