27.11.05

Winterzeit: Stimmungstief oder Depression?

Überall liegt Schnee in Deutschland. Aber Winter haben wir noch längst nicht. Höchstens Spätherbst. Trotzdem soll ja die kalte Jahreszeit gelegentlich auf das Gemüt schlagen und sogar Depressionen hervorrufen.

Da kommt eine Meldung der Techniker-Krankenkasse gerade recht. Die bietet, höchst offiziell für die WHO entwickelt, einen Selbsttest für's Wohlbefinden an, im Rahmen dessen man erste Anzeichen für das mögliche Vorliegen einer seelischen Erkrankung oder depressiven Verstimmung erkennen kann. Ich hab' es ausprobiert: alles im grünen Bereich - nix mit Winter-Depri.


Wie man aus den Antworten zu solchen Schlüssen kommen kann, das wissen die Experten der TK besser. Allerdings habe ich im Rahmen meiner internetten Ausflüge schon manchmal den Eindruck, dass die Jahreszeit das Wohlbefinden beeinflusst. Da stehen Dinge, für die es bei allem Wohlwollen noch nicht einmal einen treffenden Smiley gibt. Meine Meinung: Stimmung ist auch eine Frage der Einstellung. Das Glas kann eben halb voll oder halb leer sein. Demzufolge kann auch ein Spaziergang durch einen nebligen, nasskalten Wintermorgen seine Reize und anregenden Seiten haben. Das ist Natur, Leute, und die beschwören wir doch so oft...