Friedensweihnacht 2004
Von meiner Großmutter Martha habe ich sicherlich die "Lust zum Fabulieren" geerbt. Sie war eine sehr gütige, warmherzige Frau, die mir in der Weihnachtszeit einfühlsam und mit viel Fantasie die Geschichte von Peter Rossegger erzählte, der in seinen Kinderjahren "Christtagsfreude" holen ging. Daran erinnere ich mich oft und gern. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit...
Was mir aber von der Großmutter mit dem schlohweißen Haar noch prägend in Erinnerung geblieben ist: sie sprach auch weit nach Kriegsende stets von "Friedensweihnacht". Je mehr ich heute darüber nachdenke, denke ich, dass sie damit nicht nur den Frieden als Ablösung des Krieges meinte. Frieden war für sie zuallererst eine Sache des eigenen Friedens, der Ruhe in sich selbst und der Kraft, für andere zu leben, zu helfen oder einfach nur zuzuhören.
In diesem Sinne wünsche ich allen, die auf meine Internet-Seiten finden, eine besinnliche Friedensweihnacht 2004.


1 Comments:
"für andere zu leben, zu helfen oder einfach nur zuzuhören."
Ja.
Frohe Weihnachten!
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