14.11.04

Wortspiele

Nicht nur Journalisten stehen oft vor der Wahl der treffenden Worte. Selbst wenn ein Gedanke noch so pointiert umgesetzt wird, sind die Unterschiede in den Ergebnissen sehr markant. Als besonders gravierend empfinde ich dabei im deutschen Sprachgebrauch die zunehmende Verwendung von Anglizismen. Da wird, nur um "in" zu sein, auf "englisch komm raus" eingedeutscht und die Sätze triefen nur so von Shoppen, Shuttlen und Canceln. Wie viel fantasiereicher und aus meiner Sicht wohlklingender kann man das doch im Deutschen aussagen?!

In diesem Zusammenhang bin ich kürzlich auf eine nützliche Seite gestoßen. Die bietet ein kostenloses und sehr einfaches Übersetzungsmodul an, dass zudem mit einer zweisprachigen (deutsch/englisch) Synonym-Suche verbunden ist. Da kann man sich durchaus Ideen holen, wie man (internette) Wortspiele auch in deutsch recht gut bewältigen kann. Soll auch heißen, wer durch die (deutsche) Sprachenwelt wandelt, muss nicht unbedingt ein Globetrotter sein ;-)